Frankfurt: Notfallrettung im Ausnahmezustand durch Hitze
In Frankfurt sind in den vergangenen Tagen mehr als 500 Einsätze pro Tag verzeichnet worden, hauptsächlich aufgrund der extremen Hitze. Die Rettungskräfte sind nach Angaben der Stadt an ihre Grenzen gegangen. Die Feuerwehr meldete, dass die Belastung in der Leitstelle sowie in den Krankenhäusern weiterhin extrem hoch sei. Zudem seien zwei Waldbrände zu bekämpfen gewesen. Die Behörden haben eine Warnmeldung über das Mowas-System herausgegeben, in der auf die aktuelle Situation hingewiesen wird. Es könne zu Wartezeiten kommen, obwohl zusätzliche Rettungswagen eingesetzt wurden. Der Direktor der Branddirektion betonte, dass die Rettungsdienste sowohl technisch als auch personell an ihre Grenzen kommen.
Die Zahlen seien höher als üblich, was vorhergesehen worden sei. Daher seien die Ressourcen bereits vorab erhöht worden. Dennoch seien die Einsätze am Wochenende deutlich über dem Durchschnitt. Am Montag seien die Zahlen weiterhin höher als das, was mit der vorhandenen Personalstärke bewältigt werden könne. Die Notfallrettung sei in einem Ausnahmezustand, wie es hieß.
Die Situation wurde von der Stadt als besonders belastend beschrieben. Obwohl die Kräfte gut kooperiert hätten, sei es nicht gelungen, die Belastung vollständig abzubauen. Die Warnmeldung diene dazu, die Bevölkerung über die aktuelle Lage zu informieren und mögliche Wartezeiten zu erklären. Die Behörden betonen, dass die Rettungskräfte alles tun, um die Situation zu meistern.
Die hohe Zahl an Einsätzen zeigt, wie stark die Notfallversorgung durch die Hitze beeinträchtigt wird. Die Stadt rechnet damit, dass die Belastung in den nächsten Tagen weiter anhalten könnte. Die Rettungsdienste bitten die Bevölkerung, sich auf mögliche Verzögerungen einzustellen und bei Notfällen umgehend Hilfe zu suchen.