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SZ Sport · Sport · 10:17 Uhr

Europa muss sich gegen Fifa-Präsidium wehren

Mittwoch, 29. Juli 2026 · 10:17 Uhr

Der Präsident der FIFA, Gianni Infantino, hat in den letzten zehn Jahren eine ungewöhnliche und umstrittene Führung des Weltfußballs geprägt. Seine Entscheidungen und Vorgehensweisen sorgen nach wie vor für Kontroversen und kritisches Nachdenken. Inzwischen ist die Distanz zwischen der FIFA und der Uefa, der wichtigsten europäischen Fußballorganisation, deutlich gewachsen. Die Uefa sieht sich als einzige Institution, die in der Lage ist, Infantinos Einfluss einzudämmen.

Die aktuelle Situation zeigt, dass die FIFA in einer Phase ist, die nicht mehr nur politisch, sondern auch inhaltlich kritisch betrachtet werden muss. Die Uefa hat sich in den letzten Jahren immer stärker von der Organisation abgegrenzt, die unter Infantino steht. Dieser Abstand wird immer offensichtlicher und könnte sich in Zukunft zu einer klaren Haltung entwickeln.

Die Beziehung zwischen beiden Organisationen ist nicht mehr so eng wie früher. Die Uefa hat sich in der Vergangenheit immer wieder kritisch geäußert und fordert mehr Transparenz und demokratische Strukturen innerhalb der FIFA. Die aktuelle Debatte um die Vermarktung der WM-Rechte unterstreicht, dass die Uefa nicht länger bereit ist, die Entscheidungen des FIFA-Präsidenten unkritisch hinzunehmen.

Die Entwicklung zeigt, dass Europa sich in einer entscheidenden Lage befindet. Die Uefa hat die Chance, den Einfluss von Infantino zu begrenzen und eine neue, stabile Struktur für den Weltfußball zu schaffen. Ob dies gelingt, hängt davon ab, wie stark die europäischen Fußballverbände zusammenarbeiten und sich gegen die aktuelle Entwicklung positionieren.

Quelle: SZ Sport – sueddeutsche.de · automatisch zusammengefasst

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